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das easy upcon conference Programm 2012

 

Vortrag Zeit Referent Thema
  09:50 Uhr - 10:00 Uhr   Begrüßung
1 10:00 Uhr - 10:50 Uhr Marx Schwierigkeiten meistern bei der Silo-Räumung
2 11:00 Uhr - 11:50 Uhr Zöbisch Die Zukunft der Messtechnik in der Schüttgutindustrie
3 12:00 Uhr - 12:50 Uhr Kopp-Assenmacher Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz in der Bedeutung für Recyclingunternehmen.
4 13:30 Uhr - 14:20 Uhr  Wernecke Feuchtemessung in der Schüttguttechnologie -ein up-date

 

Kurzfassungen

 

Vortrag 1: Stephan Marx

Verstopftes Silo, Austragsprozess abgebrochen, was nun? - Die maschinelle Siloberäumung

Silos oder Bunker werden in der Schüttgutindustrie für die Lagerung der verschiedensten Materialien und Produkte eingesetzt. Zum einen dienen diese Silos als Materialpuffer in einem Produktionsprozess, zum anderen auch für die Verladung von Endprodukten.
Eine Unterbrechung der Siloentleerung stellt in jedem Fall eine große und kostenintensive Beeinträchtigung des Prozesses dar.
Der "worst case" ist ein komplett verstopftes Silo und somit Stillstand des Produktionsprozesses

Was nun?

Eine der sichersten Methoden stellt da die maschinelle Siloreinigung dar. Bei dieser Methode wird im Silo mittels einer ausgeklügelten Gerätetechnik das verfestigte Material gelöst, so dass es das Silo über das Austragsorgan verlassen kann. Ein manuelles Eingreifen im Silo ist somit nicht erforderlich.

 

Vortrag 2: Dipl. Ing. Stefan Zöbisch

Die Zukunft der Messtechnik in der Schüttgutindustrie

Messverfahren, Auswertetechnologien, vorbeugende Wartung, übergreifende Gerätekonzepte Anforderungen an die Schüttgutindustrie und damit auch an die Automatisierungstechnik steigen stetig. Komplexität für den Anwender nimmt aufgrund der Vielzahl von Messaufgaben und der dafür verfügbaren Geräte stetig zu.
Einheitliche Gerätekonzepte, über Messparameter hinweg, schaffen unschätzbare Vorteile für den Anlagenbetreiber auf der Kostenseite. Vorgestellt wird ein neues Feldgerätekonzept mit einheitliche und intuitive Bedienphilosophie über mehrere Arbeitsgebiete, damit Fehler vermieden und den Zeitaufwand während der Inbetriebnahme reduziert werden.


Das neue Gerätekonzept hat ein neues Bedienmenü, welches für drei Benutzergruppen optimiert wurde:

Ein zielgerechter und einfacher Zugang zu den notwendigen Parametern für die Benutzergruppen wird somit ermöglicht.
Datensicherheit der Einstellparameter über automatische Abspeicherung in ein HistoRomTM, sowie Ereigniss-Protokolle und Diagnosefunktionen erhöhen die Betriebssicherheit und vermeiden oder verkürzen Anlagenstillstände. Ein integrierter Ereigniszähler protokolliert zudem Fehlerzustände und Gerätezugriffe mit Angabe der Ereignis-Zeit über einen Betriebsstundenzähler. Durch diesen Ereigniszähler ergibt sich maximale Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Anlagen- und Gerätezuständen für den Anlagenbetreiber Ergänzt wird je nach Messsystem das Paket mit intelligenten Auswertealgorithmen, die die richtigen Signale erfassen und somit plausible Messwerte darstellen.

 

Vortrag 3: Rechtsanwalt Stefan Kopp-Assenmacher

Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz in der Bedeutung für Recyclingunternehmen.

Mit dieser tiefgreifenden Novellierung des bisherigen Abfallrechts hat der Gesetzgeber - mit erheblicher Verspätung - die seit 2008 verabschiedete europäische Abfallrahmenrichtlinie (2008/98/EG) in deutsches Recht umgesetzt und darüber hinaus weitere wesentliche Änderungen des bisher geltenden KrW-/AbfG vorgenommen. Abfall- und Recyclingwirtschaft und die zuständigen Behörden müssen sich nun auf zahlreiche Änderungen und Neuerungen einstellen. Dies betrifft bereits die grundlegende Frage, was Abfall ist (Abfallbegriff) und wie die neue Abfallhierarchie praktisch zu vollziehen ist. Besonders umstritten sind die neuen Regeln zur Überlassungspflicht von Abfällen. Zahlreiche Fragen stellen sich auch noch im Hinblick auf die neuen Anzeige- und Erlaubnispflichten für Sammler, Beförderer, Händler und Makler von Abfällen. Erste praktische Erfahrungen mit dem neuen Gesetz zeigen, dass in weiten Teilen der Abfallwirtschaft Verunsicherung über die Auslegung und Anwendung der neuen Regeln herrschen. Zudem liegen bereits jetzt schon mehrere von Wirtschafts- und Umweltverbänden initiierte Beschwerden gegen das KrWG bei der Europäischen Kommission in Brüssel vor.

 

Vortrag 4: Dipl. Ing. Roland Wernecke

Feuchtemessung in der Schüttguttechnologie - ein up-date

Die technologische Fortentwicklung der letzten Jahre auf dem Gebiet der industriellen Feuchtemessung und die sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten für die Schüttgut-Industrie werden durch den Referenten umfassend dargestellt. Dabei werden erprobte Lösungen vorgestellt, die bereits in der Praxis realisiert wurden. Ein interessantes Thema für alle, die mit Schüttgütern und Materialfeuchte zu tun haben.

 

Referenten

 

Stephan Marx
Stephan Marx
  • Stephan Marx fing nach dem Hochschulstudium bei Martin Engineering GmbH in Wallau an.
  • Heute verantwortet er den ganzen Bereich der Silowartung, Reinigung und Instandhaltung.

Dipl. Ing. Stefan Zöbisch
  • Dipl.-Ing. Stefan Zöbisch studierte Allgemeinen Maschinenbau in Saarbrücken.
  • Von 1976 bis 2003 war er im Vertrieb international agierender Anlagenbauer tätig mit nachfolgenden Schwerpunkten:
    – Vertrieb und Projektierung von fördertechnischen Bandanlagen und Großgeräten der Schüttguttechnik
    – Leitung des Bauteilgeschäftes eines Unternehmens der Pneumatischen Fördertechnik.
  • Seit 2004 ist Stefan Zöbisch als Branchenmanager Grundstoffe der Endress + Hauser Messtechnik GmbH + Co. KG in Weil am Rhein für die Kernbereiche der Rohstoffgewinnung, -verarbeitung und -veredelung mit ­vertriebsunterstützender Tätigkeit verantwortlich.

Stefan Kopp-Assenmacher
  • Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Umweltrecht- Partner der Sozietät Köhler & Klett
  • Mitglied der Gesellschaft für Umweltrecht und des Forschungszentrums Umweltrecht
  • Mitglied des Ingenieurtechnischen Verbandes Altlasten (ITVA)
  • Mitglied der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall
  • und der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW)

Dipl. Ing. Roland Wernecke
  • studierte an der Technischen Universität Dresden Elektrotechnik/Elektronischen Gerätebau.
  • Nach dem Studium arbeitete er in der Akademie der Wissenschaften als Wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Gebiet der Umweltsensorik.
  • Seine Dissertation schloss er 1991 auf dem Gebiet der Entwicklung von Umweltsensoren in Dickschichttechnologie ab.
  • Seit 1992 ist er selbständig und leitet ein mittelständiges Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und dem Bau von Feuchtemesstechnik befasst und Systemlösungen auf dem Gebiet der Gas- und Materialfeuchtemessung anbietet.
  • Er arbeitet im Fachausschuss Gasfeuchtemessung beim VDI/VDE mit und führt Seminare auf dem Gebiet der Feuchtemessung durch.